ETIM 2020: Artificial Intelligence and Microlearning

Zuletzt aktualisiert: Montag, 16. Dezember 2019

Im Februar 2020 geht der ETIM (Emerging Technologies in Medicine) in Essen in die vierte Runde. Neben dem mittlerweile allgegenwärtigen Grundthema „künstliche Intelligenz“ geht es dieses Jahr auch um natürliche Intelligenz mit dem großen Thema MicroLearning. Die Themen sind dabei traditionell strikt auf die beiden Kongresstage aufgeteilt.


Am ersten Kongresstag geht es wie jedes Jahr um die aktuellen Fortschritte der künstlichen Intelligenz. Das Essener und Heidelberger Forscherduo Felix Nensa und Jens Kleesiek wird dabei mit ihrem Vortrag „Yes we GAN: But sometimes we don’t even scan“ neuste Möglichkeiten der Generierung und Bearbeitung von Bilddaten mittels Generative Adversarial Networks zeigen. Während dies komplexe Fortschritte in der Radiologie eröffnet, wird Alexandra Jorzig nach dem Mittagessen den Einsatz von Anwendungen künstlicher Intelligenz in der Medizin aus einer juristischen Perspektive beleuchten. Neben vielfältigen Vorträgen weiterer Referenten aus Industrie und Forschung, die sich mit verschiedenen Aspekten künstlicher Intelligenz von der Datenakquise („Medical Data and where to find it“ von Marc Kämmerer) über das Training („Teach Medical Doctors how to train deep learning models– a certificate of Advanced Study“ von Richard Mc Kinnley) bis hin zum Einsatz der Anwendungen im klinischen Alltag beschäftigen („Can AI reach radiologists' performance in mammography screening?“ von Matthieu LeClerc-Chalvet), wird am Abend von 17-19 Uhr zum ersten Mal ein Startup Battle stattfinden, bei dem sich verschiedene junge Unternehmen vorstellen, die Anwendungen künstlicher Intelligenz entwickeln oder entwickelt haben. Nach einem Get-together von 19-22 Uhr geht es am nächsten Tag entspannt ab 10 Uhr weiter.

Am Samstag beginnt es hochkarätig mit einer Keynote zum Thema MicroLearning von einer der Schlüsselfiguren der Lehre der Medizinischen Fakultät in Essen, dem Prodekan für Lehre der Medizinischen Fakultät Joachim Fandrey. Bis zum Lunch geht es anschließend unter anderem weiter mit Vorträgen, die sich mit der effektiven Integration von MicoLearning in die medizinische Ausbildung („Mobile learing strategies for effective intergration of MicroLearning in medical education“ von Gregor Cholewa) sowie mit dem Aufbau einer digitalen Infrastruktur der medizinischen Lehre beschäftigen („IE-Learning infrastructures for medical education: Can we move from real to virtual patients and hospital environments to allow more MicroLearning?“ von Martin Riemer).  Nachmittags wird daraufhin Ulrich Schmid über die im amerikanischen Raum bereits mit Plattformen wie EDX und Coursera etablierten MicroDegrees referieren („MicroLearning - MicroCredits - MicroDegrees: New ways of education in medicine?“).

Es lohnt sich also auch in diesem Jahr zu einem Wochenendausflug in die Kulturhauptstadt 2010 zu kommen. Tickets können über das Partnerportal Eveeno erworben werden. Das Zwei-Tages Kongressticket inklusive Frühstück und Lunch kostet dabei 35 Euro. Studenten und Mitarbeiter der Uniklinik Essen können sich kostenlos registrieren.

Seien Sie dabei, wenn erfahrene Mediziner, Ingenieure und Informatiker über Zukunftsthemen in der Radiologie sprechen und nutzen Sie nach den Vorträgen die Gelegenheit zum Networking und zum regen Meinungsaustausch unter netten Kollegen.