Satzung

Satzung (Revision 2009)

§ 1
Name des Vereins

Der Verein führt den Namen „Deutsche Gesellschaft für Neuroradiologie e. V.“                              

§ 2
Sitz des Vereins

Sitz des Vereins ist Mainz.

Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Mainz unter VR 1321 eingetragen.                            

§ 3
Geschäftsjahr


Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 4
Zweck des Vereins

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Zweck der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie e. V. ist die Förderung der Neuroradiologie in Praxis, Technik, Forschung und Lehre, in enger Zusammenarbeit mit den Nachbarfächern.

 Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch

- die Veranstaltung von wissenschaftlichen Tagungen zur Förderung des nationalen und internationalen wissenschaftlichen Austausches über neue Forschungsergebnisse und Behandlungsmethoden auf dem Gebiet der Neuroradiologie.

- Die finanzielle Förderung der wissenschaftlichen Forschung auf dem Gebiet der Neuroradiologie.

- Die Auszeichnung herausragender wissenschaftlicher Leistungen auf dem Gebiet der Neuroradiologie durch Vergabe von  Preisen.

- Die Fort- und Weiterbildung von Fachärzten und wissenschaftlichem Personal auf dem Gebiet der Neuroradiologie, insbesondere durch Information über Forschungsergebnisse sowie die Einführung in neue medizinische Techniken und Behandlungsmethoden.

-Die Information der Öffentlichkeit über Forschungsergebnisse, neue medizinische Techniken und Behandlungsmethoden in der Neuroradiologie.

 Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Der Verein darf niemanden durch Ausgaben, die dem Vereinszweck fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.

§ 5
Organe des Vereins 

Organe des Vereins sind

1. der Vorstand

2. der Erweiterte Vorstand

3. die Kommissionen
4. die Mitgliederversammlung

§ 6        
Mitglieder


Die Deutsche Gesellschaft für Neuroradiologie e. V. setzt sich aus Einzelmitgliedern zusammen, die an der Neuroradiologie in Praxis, Technik, Forschung und Lehre interessiert sind. Die Aufnahme als Mitglied erfolgt auf eigenen schriftlichen Antrag durch den Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit.  Anträge auf Aufnahme als Mitglied sind an den Vorstand zu richten. Der Vorstand gibt die Namen neuer Mitglieder mit der Einladung zur Mitgliederversammlung bekannt.

Emeritierte oder in den Ruhestand getretene Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie können auf ihren schriftlichen Antrag, sofern sie mindestens drei Jahre Mitglied in der Gesellschaft waren, als beitragsfreie Mitglieder ohne Stimmrecht geführt werden.

Auf schriftlichen Antrag an den Vorstand können Personen, die sich um die Förderung der Neuroradiologie besondere Verdienste erworben haben, nach Bekanntgabe im Einladungsschreiben zur Mitgliederversammlung durch die Mitgliederversammlung mit einer 2/3-Stimmenmehrheit zu Ehrenmitgliedern gewählt werden. Ehrenmitglieder sind vom Beitrag befreit und werden von der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie zu den Jahrestagungen eingeladen.

§ 7
Mitgliederbeitrag

 Die Deutsche Gesellschaft für Neuroradiologie e. V. erhebt Mitgliederbeiträge, deren Höhe die Mitgliederversammlung bestimmt.

§ 8
Vorstand

Der Vorstand besteht aus

a) dem Präsidenten

b) dem für die nachfolgende Amtsperiode gewählten Präsidenten

c) dem zuletzt ausgeschiedenen Präsidenten (Alt-Präsidenten)

d) dem Schriftführer

e) dem Schatzmeister und

f) dem Vorsitzenden der Jahrestagung.

Die Vorstandsmitglieder werden durch die Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren (Amtszeit), beginnend mit dem Tag nach ihrer Wahl, gewählt, soweit nachstehend nichts anderes bestimmt ist. Die Amtszeit des Präsidenten beginnt mit dem Schluss der ordentlichen Mitgliederversammlung, die zwei Jahre nach seiner Wahl stattfindet.

 Die Amtszeit des Altpräsidenten beginnt mit Amtsantritt des ihm nachfolgenden Präsidenten und endet mit dessen Ausscheiden aus diesem Amt. Die Amtszeit des Vorsitzenden der Jahrestagung als Vorstandsmitglied beträgt ein Jahr, beginnend mit dem Ende der seinem Kongress vorangehenden Tagung.

Die Vorstandsmitglieder bleiben bis zur satzungsmäßigen Bestellung ihres Nachfolgers im Amt. Scheidet ein Vorstandsmitglied im Laufe seiner Amtszeit aus, so ist auf der nächsten Mitgliederversammlung ein Nachfolger für die restliche Amtszeit des vorzeitig ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedes zu wählen.

Die Vorstandsmitglieder wählen für die jeweilige Amtszeit aus ihrem Kreis den stellvertretenden Präsidenten


Der Vorsitzende der Jahrestagung wird auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung für die Dauer eines Jahres in geheimer Wahl mit einfacher Mehrheit gewählt.

Die unter lit. a) – f) genannten Vorstandsmitglieder bilden den Vorstand. Der Präsident und sein Stellvertreter vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Sie sind einzelvertretungsberechtigt.

Der Präsident der Gesellschaft leitet die Vorstandssitzungen und die Mitgliederversammlung. Ist er verhindert, werden seine Aufgaben vom Vizepräsidenten übernommen.

Der Schriftführer führt über alle Beratungen und Handlungen des Vorstandes sowie über den Ablauf und die Ergebnisse der Mitgliederversammlung Protokoll. Er besorgt den Schriftverkehr der Gesellschaft, führt die Anschriftenliste der Mitglieder und sorgt für ordnungsgemäße Durchführung der Wahlen und Abstimmungen in der Mitgliederversammlung. Er wird dabei von der Geschäftsstelle der DGNR unterstützt.

Der Schatzmeister verwaltet die Geldmittel und das Vermögen der Gesellschaft und gibt den Mitgliedern jährlich einen detaillierten Kassenbericht sowie einen Überblick über die im nächsten Geschäftsjahr zu erwartenden finanziellen Verpflichtungen der Gesellschaft. Er schlägt der Mitgliederversammlung die Höhe des nächsten festzusetzenden Jahresbeitrages und der beabsichtigten Ermäßigungen für die ordentlichen Mitglieder vor.

Der Vorsitzende der Jahrestagung sorgt im Einvernehmen mit dem übrigen Vorstand und der Programmkommission für die Vorbereitung der Tagung, für die er gewählt wurde, und leitet ihre Durchführung. Er gibt den Tagungsbericht heraus. Die Programmkommission besteht aus 6 Personen und wird von der Mitgliederversammlung für 2 Jahre gewählt. Eine Wiederwahl der Mitglieder der Programmkommission ist möglich. Der Vorsitzende der Jahrestagung ist per Amt Vorsitzender der Programmkommission, der Vizepräsident ist per Amt Mitglied. Die Programmkommission entscheidet über eingereichte Vorträge und berät den Vorsitzenden der Jahrestagung bei der Auswahl einzuladender Referenten.

 Der Vorstand handelt, soweit in der Satzung keine Festlegung getroffen ist, gemäß einer Geschäftsordnung, die er sich selbst gibt.

 Jedes stimmberechtigte Mitglied hat das Recht zur Einsichtnahme in diese Geschäftsordnung.

§ 9
Erweiterter Vorstand

Der erweiterte Vorstand besteht neben den Mitgliedern des Vorstandes aus den Vorsitzenden der Kommissionen (der DGNR und BDNR), dem Präsidenten des Berufsverbands Deutsche Neuroradiologen (BDNR)  sowie dem Herausgeber der Zeitschrift  „Clinical Neuroradiology“. Weitere kooptierte Mitglieder können vom Vorstand zusätzlich berufen werden. Er hat die Aufgabe, auf breiterer Basis die Beratungen und Handlungen des Vorstands mitzugestalten und mitzutragen. Er soll zu den Sitzungen des Vorstands geladen werden und Empfehlungen für den Vorstand erarbeiten.

§ 10
Kommissionen

Der Vorstand kann Aufgaben- und Themen-bezogene Kommissionen bilden und auflösen. Jede Kommission wird von einem Kommissionsvorsitzenden geleitet und besteht aus maximal 4 Mitgliedern. Kommissionsvorsitzende und Kommissionsmitglieder werden mit  einfacher Mehrheit vom Erweiterten Vorstand für 2 Jahre gewählt.

§ 11
Mitgliederversammlung

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich einmal, möglichst in Verbindung mit der Jahrestagung der Gesellschaft,  statt.

Die Einladung und die Tagesordnung dieser Mitgliederversammlung muss mindestens sechs Wochen vorher schriftlich allen Mitgliedern zugegangen sein. Sie beschließt über:

a)  den Bericht des Präsidenten

b)  Genehmigung der Bilanz und der Jahresrechnung

c)  Entlastung des Vorstandes

d)   Neuwahl des Vorstandes

e)   Wahl der Programmkommission

f)   Wahl von zwei Kassenprüfern und eines Ersatzprüfers für das kommende Geschäftsjahr

g)  Satzungsänderungen

h)  Aufnahmegebühren und Mitgliedsbeiträge

i)   Auflösung der DGNR

j)      Anträge von Mitgliedern, die mindestens vier Wochen vor Abhalten der ordentlichen Mitgliederversammlung beim Vorstand in schriftlicher Form eingegangen sind

k)   Anträge des Vorstandes

l) Ernennung von Ehrenmitgliedern

m)  sonstige Angelegenheiten, die nach dieser Satzung von der Mitgliederversammlung zu entscheiden sind oder deren Entscheidung sie sich vorbehält.

Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen worden ist. Sie fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Anträge auf Satzungsänderungen müssen auf den Einladungsschreiben als Punkt der Tagesordnung angegeben werden. Sie werden mit einer 2/3-Mehrheit der anwesenden Mitglieder genehmigt. Sie müssen aber von der absoluten Mehrheit der Mitglieder – eventuell schriftlich – bestätigt werden.

Über alle übrigen Punkte der Tagesordnung entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.

Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Auf schriftliches Verlangen von 25% aller Mitglieder muss der Vorstand innerhalb der gleichen Frist unter Angabe der vorgeschlagenen Tagesordnung eine Mitgliederversammlung einberufen.

Die Mitgliederversammlung wird vom Präsidenten, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Präsidenten, geleitet.

§ 12
Protokoll

Über die Verhandlungen der Mitgliederversammlung und über die Beschlüsse ist ein Protokoll zu führen, das vom Präsidenten und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist. Das Protokoll wird jedem Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie e. V. übersandt.

§ 13
Verlust der Mitgliedschaft


Die Mitgliedschaft endet

a) durch Tod,

b) durch Austritt; er ist dem Vorsitzenden der Gesellschaft oder dem Schriftführer
    schriftlich mitzuteilen und wird zum Ende des betreffenden Geschäftsjahres
    wirksam.

c) durch Streichung; sie erfolgt, wenn ein Mitglied mit mindestens zwei Jahresbei-
    trägen im Rückstand ist und diesen auch nach schriftlich erfolgter Aufforderung
    nicht ausgeglichen hat, mit Wirkung vom 01. Januar des nächstfolgenden Jahres;
   dem Betreffenden wird die Streichung schriftlich mitgeteilt; die Verpflichtungen
   des ausgeschiedenen Mitgliedes gegenüber der Gesellschaft bleiben bestehen. 

d) durch Ausschluss; er kann nur bei Vorliegen schwerwiegender Gründe vom
    Vorstand vorgeschlagen werden und muss von mindestens Zweidrittel aller
    stimmberechtigten Mitglieder der Gesellschaft bewilligt werden, schriftliche
    Abstimmung ist möglich.

Durch sein Ausscheiden verliert ein Mitglied alle Ansprüche an die Gesellschaft.

§ 14
Auflösung der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie e. V.

Ein Antrag auf Auflösung der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie e. V. bedarf der Zustimmung der Mitgliederversammlung mit 3/4-Mehrheit der Anwesenden. Die Auflösung der Gesellschaft erfolgt – eventuell schriftlich – durch Beschluss von 2/3 der eingetragenen Mitglieder. Bei Auflösung der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie e. V. wird das Vermögen zu gleichen Teilen der Deutschen Röntgen-Gesellschaft, der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie, der Deutschen Gesellschaft für Neurologie und der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Nervenheilkunde übergeben, die es unmittelbar und ausschließlich für die Förderung der medizinischen Praxis, Technik, Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Röntgenmedizin, der Neurochirurgie, der Neurologie, der Psychiatrie und Nervenheilkunde zu verwenden haben.

 Bei Auflösung der vorgenannten Vereine oder im Falle des Wegfalls der steuerbegünstigten Zwecke dieser Vereine ist das Vermögen steuerbegünstigten Zwecken zuzuführen.