Kurt-Decker-Preis

Die Deutsche Gesellschaft für Neuroradiologie schreibt zum Gedächtnis an Herrn Prof. Dr. Kurt Decker und zur Förderung ihres Faches im deutschsprachigen Gebiet den Kurt-Decker-Preis für eine experimentelle und/oder klinische neuroradiologische Arbeit aus.


Der Preis ist mit 3.000,00 Euro dotiert und wird anlässlich der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie verliehen. Die Preisübergabe wird mit einem zehnminütigen Vortrag des Preisträgers verbunden. Der Gewinner wird einen Monat früher über die Entscheidung des Komitees benachrichtigt. Die Arbeit darf 50 Seiten nicht überschreiten. Die Arbeit sollte noch nicht ausgezeichnet worden sein und darf nicht an anderer Stelle zur Prämierung eingereicht sein.

Die Arbeit ist per E-Mail als PDF an den Vorsitzenden des Preisvergabekomitees, Herrn Prof. Dr. Host Urbach, Institut für Neuroradiologie Universitätsklinik Freiburg (dgnr@neuroradiologie.de) einzureichen.

Einsendeschluss ist der 31. Juli


Komitee

Seit 2016 Urbach (Vorsitzender), Bendszus, Ernemann, Lanfermann, Zimmer
2015-2016: Urbach (Vorsitzender), Bendszus, Petersen, von Kummer, Zimmer
2005-2015: Petersen (Vorsitzender), Bendszus, von Kummer, Müller-Forell, Yousry
1996-2005: Solymosi (Vorsitzender), Becker, Huk, Sartor, Schumacher
1991-1996: Hacker (Vorsitzender), Becker, Sartor, Schumacher, Solymosi
1987-1991: Hacker (Vorsitzender), Backmund, Kohlmeyer, Nadjmi, Piepgras, Voigt, Wende, Zeumer


Die Preisträger

2016

Dr. med. Philipp Kickingereder (Heidelberg)

Die Anwendung von Radiomics und Radiogenomics in der Neuroonkologie

und

Prof. Dr. med. Irina Mader, Dr. med. Dieter Hendrik Heiland, Simon-Gabriel, C.P., Dr. med. Constanze Guggenberger (Freiburg)

Integration von MR-Bildgebung und Radiogenomischer Netzwerkanalyse

2015 Dr. Anja Maria Giesemann (Hannover)
Risiken und Indikation zur Cochlea-Implantation - welchen Beitrag leistet die Bildgebung?
2014

Philipp Bäumer (Heidelberg)

Diagnostische Weiterentwicklung der MR Neurografie - von der Läsionslokalisation zur funktionellen Bildgebung

und

Sven Haller (Genf)

Acute caffeine administration impact on working memory-related brain activation and functional connectivity in the elderly and MCI

2013

Alexander Radbruch (Heidelberg)
Multimodale Bildgebung in der Neuroonkologie
und
Tobias Struffert (Erlangen)
Entwicklung von Perfusions- und Vaskulärer Bildgebung bei zerebrovaskulären Erkrankungen mittels Flachdetektor Computer Tomographie

2012

Tobias Boeckh-Behrens (München)

Die Bedeutung der Thrombushistologie beim embolischen Schlaganfall

und

Christian Riedel (Kiel)

Hochauflösende computertomographische Thrombusdarstellung beim akuten ischämischen Schlaganfall

2010

Mirko Pham (Heidelberg)

Pathomechanismen der selektiven Antithrombose bei der experimentellen zerebralen Ischämie: Untersuchungen mit der Ultrahochfeld-Kernspintomographie bei 17.6 Tesla

2009

Armin Biller (Heidelberg)

Multimodale MRT zur in vivo-Charakterisierung physiologischer und pathophysiologischer Stoffwechselvorgänge des Hirnparenchyms

2008

Michael Breckwoldt (München)
Magnet Resonanz Tomographie (MRT) von Myeloperoxidase im Mausmodell der Multiplen Sklerose und cerebralen Ischämie
und
Bram Stieltjes (Heidelberg)
Diffusion Tensor Imaging in Primary Brain Tumors: Reproducible Quantitative Analysis of Corpus Callosum Infiltration and Contralateral Involvement Using a Probabilistic Mixture Model

2007

Andreas Bartsch (Heidelberg)

MR-Elastographie des Gehirns

2005

Albrecht Stroh und Claus Zimmer (Berlin/ Leipzig)

Untersuchungen zur Stammzellbildgebung mittels Magnetresonanztomografie (MRT) und ihre Anwendung im experimentellen Ischämiemodell

2004

Stefan Weidauer (Frankfurt am Main):
Evaluation des zerebralen Vasospasmus nach Subarachnoidalblutung mittels bildgebender Verfahren.

2003

Klaus Kirchhof (Heidelberg):
Experimentelle und klinische Studien zur Verbesserung von Diagnostik und Therapie akuter Schlaganfälle.
und
Joachim Spreer, Ansgar Quiske (Freiburg):
Bestimmung der zerebralen Sprachdominanz mittels funktioneller Magnetresonanztomographie.

2002

Arnd Dörfler und Tobias Engelhorn (Essen):
Dekompressive Kraniektomie beim raumfordernden Mediainfarkt. Pathophysiologische und magnetresonanztomographische Untersuchungen am tierexperimentellen Ischämiemodell.

2001

Timo Krings, Volker A. Coenen, Hubertus Axer, Walter Möller-Hartmann, Lothar Mayfrank, Jürgen Weidemann, Heidi Kränzlein, Joachim M. Gilsbach, Armin Thron (Aachen):
Three-dimensional visualization of motor cortex and pyramidal tracts employing functional and diffusion weighted MRI. Methods, applications and limitations.

2000

Martin Bendszus (Würzburg):
Stumme Embolien bei intraarteriellen zerebralen Angiographien und interventionellen Eingriffen.
und
Richard Obler (Hannover):
Objektiver Promontorialtest mittels funktioneller Magnetresonanztomographie.
Entwicklung eines MRT-kompatiblen Nervenstimulators.

1999

Joachim Berkefeld (Frankfurt/Main): 
Der Einfluß selbstexpandierender Stents auf die Geometrie der Carotisbifurkation und den Verlauf der Arteria Carotis interna.

1998

Dirk Wildgruber, Hermann Ackermann, Wolfgang Grodd (Tübingen):
Untersuchungen zur zerebralen Organisation der Sprachproduktion mittels fMRT

1997

Heinrich Lanfermann (Frankfurt am Main):
1H-NMR spektroskopische Bildgebung metabolischer Prozesse bei akuten und subakuten Hirninfarkten des Menschen

1996

1. Preis
Olav Jansen (Heidelberg)
Das vasogene Hirnödem als Vorstufe des venösen Hirninfarktes. Klinische und tierexperimentelle Untersuchungen mit der Magnetresonanztomographie.

2. Preis
Heinz-Jörg Freitag (Hamburg)
Optimierung der lokalen intraarteriellen Fibrinolysetherapie zur Behandlung des akuten cerebralen Schlaganfalls. - Experimentelle und klinische Untersuchungen
und
Tarek A. Yousry, Urs D. Schmid, Thomas Hagen (München)
The central sulcal vein: a landmark identifying the central sulcus by functional MRI.

1995

1. Preis
Claus Zimmer, Ralph Weißleder (Gießen)
Phagozytose und Metabolismus von Eisenoxiden.

2. Preis
Jürgen Reul (Aachen)
Endovaskulärer Verschluß experimenteller arterieller Bifurkationsaneurysmen mit kontrolliert ablösbaren Metallspiralen. Angiographische und histologische Langzeitergebnisse. Eine tierexperimentelle Studie.

1994

1. Preis
Wolfgang Reith, Sabine Heiland, Michael Forsting (Heidelberg)
Diffusions- und perfusionsgewichtete MRT: Experimentelle und klinische Untersuchungen

2. Preis
Ajay. K. Wakhloo, Frank Schellhammer, Eva Gottschalk (Freiburg)
Intravaskuläre Stents in der Behandlung von experimentellen Karotis-Aneurysmen: Hämodynamik und Gewebereaktion.

1993

Ajay. K. Wakhloo, Freimut D. Juengling (Freiburg)
Präoperative PVA-Mikroembolisation von intrakraniellen Meningeomen. Angioarchitektur, MR-Volumetrie und MR 1H-Spektroskopie.
und
Friedhelm Brassel (Hannover)
Entwicklung und Erprobung eines Gefäßmodells zur Simulation einer Embolisation mit Ethibloc.

1992

Wolfgang Grodd, Uwe Klose, Thomas Nägele (Tübingen)
Experimentelle und klinische Untersuchungen zur volumenselektiven Protonen-Spektroskopie des menschlichen Gehirns

1991

1. Preis
Hartmut Brückmann (Lübeck)
Gefäßanatomische Untersuchungen der arteriellen Versorgungsgebiete des Pons und der Medulla oblongata.

2. Preis
Michael Forsting, Friedrich K. Albert (Heidelberg)
Neuroradiologisches Therapiemonitoring nach Glioblastomexstirpation: Postoperativer Resttumor und Entwicklung des Rezidivs.

1990

Wolfgang Grodd, Uwe Klose, Thomas Nägele (Tübingen)
Kernspintomographie des Gehirns: Erreichbare Zeit- und Kontrastauflösung mit der Snapshot-FLASH-Technik

1989

Dorothee P. Ott (Freiburg)
Kernspintomographie der Liquorräume.

1988

1. Preis
Gerhard Schroth, Uwe Klose, Wolfgang Grodd (Tübingen)
Kernspintomographische Untersuchungen zur Liquordynamik im Spinalkanal.

2. Preis
T. Staudacher, Nico Prey, W. Sonntag, Peter Stoeter (Ravensburg)
Zur Grundlage der Ultraschallphänomene während der Injektion von Röntgenkontrastmitteln.